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Junges Werkhaus - "Feierabendmarkt"

Ein regelmäßiger "Feierabendmarkt" soll ab April jeden ersten Donnerstag im Monat im Werkhaus Pancratz stattfinden.

Mit seinen genau 120 Jahren hat es ein stattliches Alter erreicht, aber von gestern ist es nicht. Vielmehr wird hinter seinen historischen Mauern handfest und kreativ gearbeitet sowie kulturelles Leben gepflegt. Ab sofort auch vom "jungen Werkhaus", das ins alte Friesoyther Baudenkmal eingezogen ist und als nächste Generation neue Ideen garantiert.

"Wir wollten und mussten uns dringend verjüngen und das ist auf ganzer Linie gelungen", freut sich Kerstin Kramer angesichts von 19 Frauen und Männern, die der 2002 gegründete Verein "Werkhaus Pancratz" vor rund einem halben Jahr begrüßen konnte. Die erfolgreiche Werbung führt die Vorsitzende nicht zuletzt auf den satzungsgebundenen Sinn und Zweck zurück: "Handwerk ist und bleibt auch ein junges Thema."

Der Nachwuchs aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen lernte sich zunächst in den eigenen Reihen kennen und schloss sich nun mit dem aktiven Team des Stammvereins zusammen. "Generationsübergreifend ein großer Gewinn", kommentierte Kramer. Auch deshalb, weil die neuen Mitglieder nicht als Statisten wahrgenommen werden möchten, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft zur Friesoyther Schmiede selbst verschiedene Eisen im Feuer haben.

Als erstes Projekt stellen sie einen "Feierabendmarkt" vor, der ab April an jedem ersten Donnerstag im Monat stattfinden soll. Dafür sind, so Christin Robbers, verschiedene und wechselnde Aussteller gefragt, die sich mit Kunst, Kulinarik, Kosmetik und vielen regionalen Produkten und Spezialitäten im Innenhof des Werkhauses und des Schmiedeateliers präsentieren. Auftakt ist am 4. April (Donnerstag) und die Besucher haben von 17 bis 21 Uhr die Gelegenheit, über das Gelände an der Kirchstraße zu bummeln und den Tag gesellig ausklingen zu lassen.

Über Pädagogin Anne Kösters sind Schülerinnen und Schüler der Realschule am 6. Juni zu einer Handwerksmesse eingeladen, um sich an den Ständen verschiedener Friesoyther Betriebe und Unternehmen über Praktikum und Ausbildung informieren zu können.

Neue Mieter für historisches Ladenlokal werden gesucht
Wer in nostalgisch-bodenständiger Atmosphäre arbeiten und Geschäfte machen möchte, ist als neuer Mieter für den Laden gerne gesehen. "Wir sind für vieles offen, nur ein Café kommt nicht infrage", informiert die Vorsitzende und spannt den Bogen vom Unter- ins Obergeschoss. Dort ist eine Gästewohnung eingerichtet, in der Wandergesellen oder Handwerker eine Zeitlang eine Bleibe finden können.

Vor und hinter dem Werkhaus plant der über 100 Mitglieder starke Verein mit einem baulichen Projekt mehr Aufenthaltsqualität und möchte die Flächen attraktiv gestalten. Fördergelder seien dafür beantragt, umgesetzt werden soll die Maßnahme 2025.

Im Innern des traditionsreichen Gebäudes der früheren Malerfamilie Pancratz, in dem "Putzer Leni" (Helene Pancratz) einen Kolonialwarenladen betrieb, lagerten immer noch zahlreiche Raritäten und Gegenstände im Verborgenen, weiß Kerstin Kramer mit Blick auf das Dachgeschoss. Zwischen all den Kartons und Kisten auf Entdeckungsreise zu gehen, wäre sicher auch für alle jungen Akteure eine spannende Aufgabe. "Den ein oder anderen Schatz kann man auf jeden Fall noch heben."

Veranstalter

Werkhaus Pancratz
Kirchstraße 13
26169 Friesoythe

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    • 04.07.2024, 17:00 - 21:00 Uhr
    • 01.08.2024, 17:00 - 21:00 Uhr
    • 05.09.2024, 17:00 - 21:00 Uhr
    • 03.10.2024, 17:00 - 21:00 Uhr
    • 07.11.2024, 17:00 - 21:00 Uhr
    • 05.12.2024, 17:00 - 21:00 Uhr
  • Werkhaus Pancratz
    Kirchstraße 13
    26169 Friesoythe
  • Museen und Ausstellungen

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