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Krabat

Geschichten über Magie bezaubern jung und alt. Die seit mehr als 50 Jahren begeisternde Geschichte eines Müllerburschen namens Krabat wird am Samstag (17. September) um 17 Uhr von der Musical-AG des Gymnasium Antonianum aufgeführt.

Die Geschichte erzählt von einem Jungen, der auf einer geheimnisvollen Mühle in Schwarkollm in die Fänge eines Zaubermeisters gerät. Auch die Musical-AG des Gymnasiums Antonianum ließ sich von der Magie dieser Sage aus der Oberlausitz schnell gefangen nehmen. Basierend auf dem bekannten Roman Otfried Preußlers aus dem Jahre 1971 spielt die junge Theatertruppe ihre eigene Fassung dieser Sage. Die Schülerinnen und Schüler haben unter der Anleitung der Regisseurin Yvonne Grüner nach gründlicher Anleitung mehr oder weniger selbst Regie geführt und sich in einem Erfahrungsprozess den Stoff angeeignet.

Die Regisseurin konnte sich schon mit Regiearbeiten auf der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld, in Ibbenbürgen, an der BBS Marienhain und dem Gymnasium
Antonianum hervortun. Auf diese Weise gelingt es der jungen Schauspieltruppe durch
ihr körperbetontes Spiel oft, bereits in den Proben Gänsehautmomente zu erzeugen, erklärt die Theater-AG weiter. Allen voran ist die Hauptdarstellerin Alena
Semrau, die den Krabat verkörpert, zu nennen. Aber auch die Müllerburschen und der unheimliche Meister, Dirk von Frommann, und die Kantorka, Lara Robbers, tun ein Übriges, um die Zuschauer in den Bann zu ziehen.

Die Entstehung der von Robert Eilers, musikalischer Leiter der AG, komponierten
Bühnenmusik ist eng verknüpft mit der Coronazeit, welche von Beschränkungen b gleitet war. Da über Wochen und Monate in den Schulen weder gesungen noch gespielt werden durfte, entschied sich die Regie, auf herkömmliche, musicaltypisch groß angelegte Musikproduktionen zu verzichten und auf die Kraft der Klavierkompositionen zu vertrauen. Im Arbeitsprozess ist eine filmmusikalisch konzipierte Bühnenmusik für Klavier solo entstanden, die von Nicholas Jacob Jardner, aus dem Jahrgang Klasse 11, gespielt wird.

Zwar sind alle Stücke auskomponiert, aber die Bühnenmusik enthält auch improvisatorische Elemente, zum Beispiel wenn der Gevatter Tod auftritt, sodass Licht,
ausgeführt von Lucas Niemann, Musik und das darstellende Spiel der Schülerinnen und Schüler ihr Potenzial entfalten können, erklärt die Theater AG.

Die aufwendige Kulisse wurde von der Bühnenbild-AG der Schule unter der Leitung von Lea Kröger entwickelt. Für die Kostüme zeichnet Tanja Nitschke-Wingen verantwortlich.

Die Premiere findet am Samstag (17. September) um 17 Uhr in der Aula des Gymnasiums, Willohstraße 19, statt. Weitere Aufführungen am Sonntag (18. September)
um 17 Uhr, am 1. Oktober (Samstag) um 17 Uhr und am 2. Oktober (Sonntag) um 17
Uhr, Karten zum Preis von 6 Euro (für Schüler 4 Euro) sind nur an der Abendkasse erhältlich, es besteht freie Platzwahl.

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    • 02.10.2022, 17:00 Uhr
  • Gymnasium Antonianum Vechta
    Willohstraße 19
    49377 Vechta
  • Theater und Bühne
  • 6 Euro, Kinder 4 Euro

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© Zoe Weißer